AIRhusum 2014

Hier der Videoclip Get Some AIR!, zur AIRhusum-Vernissage am 20.06.2014:

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEröffnung der AIRhusum, ehemalige VHS, Theodor-Storm-Str.2, Husum

air husum Logo

20. 06.- 11. 07. 2014

tägl. geöffnet 15.30-18.30 Uhr

Die AIRhusum Vernissage als 25 Minuten Film mit einer Auswahl der Performances:

Architektur Intervention im öffentlichen Raum
AIRhusum 2014 :
Projektskizze

Theaster Gates, Rauminstallation im Hugenottenhaus, documenta 13 Kassel 2012

Theaster Gates, Rauminstallation im Hugenottenhaus, documenta 13 Kassel 2012

Zeitlicher Rahmen: Frühjahr/Sommer 2014
Schulklasse: Kunstprofil, Oberstufe (28 Schülerinnen und Schüler)
Projektleiter/Kunstlehrer: Matthias Leßmann,
Hermann-Tast-Schule Husum, Am Bahndamm, 25813 Husum

Grundidee des Projektes:
Die alte Volkshochschule, gebaut  1899 als Höhere Töchter Schule (Später umbenannt in Theodor- Storm -Schule) wurde vor seinem geplanten Abriss von den Schülerinnen und Schülern des Kunstprofils der Hermann-Tast-Schule über mehrere Wochen zu einem Kunstraum/Ausstellungsraum umgestaltet.
Die künstlerischen Interventionen, zusammen mit dem Fach Darstellendes Spiel, wurden mit dem Eigentümer (der Stadt Husum) besprochen; sie veränderten die Anmutung des Raumes, nicht jedoch die Bausubstanz. z.B. wurden Skulpturen, Objekte, Performances, Wandmalereien, Gemälde, Fotografien installiert.
Ergebnis der Intervention war eine Ausstellung vom 20.06.-11.07.2014, die von den Schülerinnen und Schülern des Kunstprofils beaufsichtigt, gewartet und von der Öffentlichkeit besucht wurde.

Ziel der Intervention:
Der Öffentlichkeit einen sonst unzugänglichen Raum in einer veränderten Perspektive zu zeigen.
Unsere Wahrnehmung des gemeinschaftlichen Raumes in unserer Stadt zu schärfen und zu hinterfragen.
Kreative, spielerische Ansätze für den Umgang mit Architektur kennen zu lernen, die über den reinen Nutzen und wirtschaftliche Erwägungen hinausgehen.

Künstlerische Vorbilder:
Rauminterventionen und Installationen haben eine lange Tradition. Zur Vorbereitung des Projektes hat das Kunstprofil sich unter Anderem mit dem Merzbau des Dadaisten Kurt Schwitters befasst, oder mit den Rauminstallationen des amerikanischen Künstlers Theaster Gates, der für die DOCUMENTA (13) im letzten Jahr das verfallene Hugenottenhaus in Kassel zu einem bewohnbaren Labor für Objekte, Performances und Diskussionsveranstaltungen gemacht hat. Im Bereich der Performance haben wir uns mit dem Künstler Tino Sehgal befasst.

Matthias 2

Das Kunstprofil in Aktion während der AIRhusum- Projektwoche vom 5.-9.Mai 2014

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Anfang April 2014: Virtueller Rundgang und Planskizzen der begonnenen AIRhusum Arbeiten.

Architektur Intervention öffentlicher Raum
air-Husum 2014 (Arbeitstitel) :
Projektskizze

Theaster Gates, Rauminstallation im Hugenottenhaus, documenta 13 Kassel 2012

Theaster Gates, Rauminstallation im Hugenottenhaus, documenta 13 Kassel 2012

Zeitlicher Rahmen: Frühjahr/Sommer 2014
Schulklasse: Kunstprofil, Oberstufe (28 Schülerinnen und Schüler)
Projektleiter/Kunstlehrer: Matthias Leßmann,
Hermann-Tast-Schule Husum, Am Bahndamm, 25813 Husum

Grundidee des Projektes:
Ein alter, für längere Zeit nicht benutzer Raum in der Stadt Husum (geplant ist die ehemalige VHS) wird von den Schülerinnen und Schülern des Kunstprofils der Hermann-Tast-Schule über mehrere Wochen zu einem Kunstraum/Ausstellungsraum umgestaltet.
Die künstlerischen Interventionen, zusammen mit dem Fach Darstellendes Spiel, werden mit dem Eigentümer besprochen; sie verändern die Anmutung des Raumes, nicht jedoch die Bausubstanz. z.B. könnten Skulpturen, Objekte, Performances, Wandmalereien, Gemälde, Fotografien installiert werden. Das Projekt kann in Zusammenarbeit mit der Muthesius Kunsthochschule Kiel stattfinden.
Ergebnis der Intervention ist eine Ausstellung für 1-2 Wochen, die von den Schülern des Kunstprofils beaufsichtigt, gewartet und von der Öffentlichkeit besucht wird. Es könnte zusätzlich ein kleines airCafé mit Bühne und Live Auftritten organisiert werden; Erlöse des Cafés könnten gemeinnützig gespendet werden.

Ziel der Intervention:
Der Öffentlichkeit einen sonst unzugänglichen Raum in einer veränderten Perspektive zu zeigen.
Unsere Wahrnehmung des gemeinschaftlichen Raumes in unserer Stadt zu schärfen und zu hinterfragen.
Kreative, spielerische Ansätze für den Umgang mit Architektur kennen zu lernen, die über den reinen Nutzen und wirtschaftliche Erwägungen hinausgehen.

Künstlerische Vorbilder:
Rauminterventionen und Installationen haben eine lange Tradition. Zur Vorbereitung des Projektes wird das Kunstprofil sich unter Anderem mit dem Merzbau des Dadaisten Kurt Schwitters befassen, oder mit den Rauminstallationen des amerikanischen Künstlers Theaster Gates, der für die DOCUMENTA (13) im letzten Jahr das verfallene Hugenottenhaus in Kassel zu einem bewohnbaren Labor für Objekte, Performances und Diskussionsveranstaltungen gemacht hat. Im Bereich der Performance werden wir uns mit dem Künstler Tino Sehgal befassen.

Auf dieser Seite folgen links zu Künstlerinnen Künstlern, Werken und Positionen, die wir als eine Basis für unsere Arbeit im Projekt AIRhusum mit einbeziehen.
Es werden auch Zwischenergebnisse zu airHusum gepostet:

Reste der Performance  Mein erster Schultag, 26.3.2014

Reste der Performance
Der erste Schultag, AIRhusum, 26.3.2014

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Mein echter erster Schultag am 1. 08. 1973

Heute ein Nachtrag zur Performace Der erste Schultag. Eine über das Sprechen, Lesen und Schreiben, die Schule, die Schwierigkeit die richtigen Worte zu finden…

Hier der 2 minütige Kurzfilm zur Erdkreisperformance SchlammKinder am 22.1.2014 in Anlehnung an die Landart Richard Longs.

…hier die komplette Performance in einem 30 minütigen Film:

GFS Referate (Einzel- oder Partnerarbeit)

Thema der Reihe: Arbeitsweisen/Konzepte der Gegenwartskunst

als Anregung für Ihre Gruppenarbeit bei der airHusum

Aufgaben:

  1. Googeln Sie und wählen Sie aus den folgenden Tabelle eine Künstlerposition für Ihr Referat aus.

  2. Referieren Sie zu Leben und Werk allgemein/ beschreiben und analysieren Sie zusätzlich exemplarisch ein ausgewähltes Werkbeispiel indem Sie geeignete Methoden anwenden (vergl. Kunst entdecken S. 200-212)

  3. Halten Sie ein Referat mit Bildbeispielen (bzw. Videos bis 3 Min. Länge) nach den Kriterien der folgenden Tabelle.

Für das Referat sollten Sie folgende Aufgaben/ Bewertungskriterien berücksichtigen (Punktzahl):

Aufgabe/Bewertungskriterium voll erfüllt (15-12p) teilweise erfüllt (11-7p) nicht erfüllt (6-0p)
Flüssiger, lebendiger Vortrag (Blickkontakt zur Klasse)
Gute Qualität der Abbildungen (mit Beamer)
Wichtige Informationen zu Künstlerin/Künstler, Werk, Arbeitsweisen sind enthalten
Das ausgewählte Werk wird vielschichtig und nachvollziehbar beschrieben und analysiert
Mögliche Anknüpfungspunkte für Ihre Arbeit bei airHusum werden erläutert
Ihr persönlicher Zugang zum Werk wird gezeigt; was fasziniert/irritiert Sie besonders daran? Welche Assoziationen haben Sie?
Am Ende des Referats folgt ein Arbeitsauftrag für die Klasse, mit einer guten Anregung für ein Unterrichtsgespräch
Ein ansprechendes Handout für das Referat (ca. 500 Wörter mit Abbildungen und Links) ist spätestens am Tag vor dem Referat in Ihren blogs gepostet, zum nachlesen.
Quellenangaben mit genauen URLs sind vorhanden

Die Zeit wurde eingehalten (ca. 15 min. Vortrag, danach ca. 5 Min Unterrichtsgespräch)

Auswahl an künstlerischen Positionen zu airHusum, Schwerpunkt Gegenwartskunst

Künstlerin/Künstler Schwerpunkt des Arbeitsbereiches/Details Werkbeispiele Termin ReferentinReferent
Marina Abramovic Performance, Grenzen des Körpers, der Belastbarkeit erfahren the artist is present, New York
Tino Sehgal Performances, Interaktionen/ Begegnugnen mit Menschen als Kunst L’opera Biennale Venezia 2013http://www.youtube.com/watch?v=knF5WY_d1KU
Marcel van Eeden Zeichnungen auf Papier/WandInspiriert von Nachrichtenbildern aus Zeitschriften, kombination mit Texten The photographer
Christian Boltanski Biografische Spurensicherung, fiktive Biografien erstellen mit alten Schülerfotos, inszenierten fiktiven Fundstücken, z.B. in Objektkästen Vitrine de Reference 1970, diverse Materialien
Martin Kippenberger z.T. ironische Installationen, Gemälde, z.T. mit einfachsten Materialien, fiktiven u. biografischen Bezügen Tankstelle Martin Bormann im Museum Folkwang, Essen.
Robert Morris Minimal Art, Objektkunst, Landart Ohne Titel (Stoff- und Filz- Installationen in der Hamburger Kunsthalle)
Thomas Schütte PlastikenWerkreihe mit Kleinplastiken zu einem bestimmten Thema Frauen im Museum Folkwang 2013
Eva Hesse Material Erkundungen, serielle Arbeiten , minimal art, arte povera Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle 2013, rätselhafte Objekte aus Fiberglas, oder Pappmaché (Sans II, (1968)
Theresa Margolles z.T. verstörende Raum-Installationen, die den Besucher konfrontieren, wo er sonst gerne ausweicht z.B in the air, ein Raum mit Seifenblasen, deren Wasser zuvor beim Waschen von Leichen in einem Leichenschauhaus in Mexico Cityverwandt wurde
Dasha Shishkin Vielschichtige figürliche Zeichnungen, linear, psychologisch verfremdender Blick, surreale Elemente
Mona Hatoum Performances, Rauminstallationen, der Körper bzw. Gegenstände werden befragt, neu inszeniert Light sentence 1992 http://www.arts.ucsb.edu/faculty/budgett/classes/art12/hatoum.h
Jannis Kounellis Objektkunst, InstallationArte Povera; Kunst mit „armen“ Materialien, z.B. Erde, Feuer, rostigen Metallen, serielle Arbeiten
Rebecca Horn z.T. Kinetische Plastik, Rauminstallationen, Material zum Sprechen gebracht, auch Performances
Wolfgang Tilmans Künstlerische Fotografie, ungewöhnliche Blicke auf alltägliches, die Schönheit der Achtsamkeit, ungewöhnliche Hängung der Fotos http://www.contemporaryartdaily.com/2011/05/wolfgang-tillmans-at-andrea-rosen-2/
Richard Long Land Art, Naturmaterialien, zu Grundformen angeordnet, Wanderungen, Kartierungen, Naturerfahrung und Texte dazu

http://www.richardlong.org/

Cindy Sherman (fiktiv-)biografische FotosEinnehmen verschiedener Rollen z.B. Film Stills, nachgestellte Ölgemälde
Heiner Goebbels, Kinetische Installationen mit klangmgelementen Stifters Dinge, 2013 Kraftzentrale Duisburg
Theaster Gates, fremdartige Rauminstallationen aus Sperrmüllelementen, Resten, ungewöhnlichen Formen, neue Lebensweisen erproben Hugenottenhaus, documenta 13
Kurt Schwitters Dadaismus, nach 1. Weltkrieg, Kunst als neuerfundene Sprache und irrationale Gegengesellschaft, Reaktion gegen Krieg u. Kaiserreich z. Merzbau, Merzkunst, Collagen und Objektkunst, Dadaistische Dichtung
Jan Fabre z.B. Farbfeldmalereialles mit Kugelschreiber auf die Wand gezeichnet
Marlene Dumas Figürliche Zeichnung, MalereiVerschwommene Konturen, Auflösen, Grenzen der Persönlichkeit angedeutet Measuring your own grave MOMA New York
Tracy Emin Objekte, Rauminstallationen, kulturelle,z. T. provokant biografisches ineinandergreifen von Bedeutungsebenen, Everyone i have ever slept with (the tent)http://en.wikipedia.org/wiki/Everyone_I_Have_Ever_Slept_With_1963%E2%80%931995
Cosima von Bonin Objekte, Installationen z.t. textiles Displacements Installation im Kunsthaus Bregenz 2010, Löwe im Bonsaiwald, documenta 12
Annegret Soltau, Collagen, z.t mit sichtbaren Fäden vernäht
Luis Jacob Handlungsoffene Installationen, Bildersammlungen, Lebensräume mit Zuschauerbeteiligung Habitat, Hamburg 2008 http://www.textem.de/index.php?id=1472
Hannah Hoech Collagen Dada Kunst 1920er Jahre Schnitt mit dem Küchenmesser Dada durch die letzte Bierbauchkulturepoche Deutschlands (1919/20)
Mark Rothko Farbfeldmalerei, Erfahrung des Erhabenen durch die reine Farbwirkung
Anna Oppermann Objekte u InstallationenPapier/Pappe Objekte, Zeichnungen, Installationen in Raumecken Künstler sein zeichnen nach der Natur… http://www.textem.de/index.php?id=1472
Nikolaus Lang Spurensuche, Installationen mit Fundstücken, z.T. biographisch, eindrucksvoll, neu geordnet und inszeniert Für die Geschwister Götte 1973/74
Thomas Hirschhorn Anarchisch anmutende, raumgreifende, Installationen mit einfachen Materialien, Collagen, Papier, Pappe, Klebeband, Bauholz z.T. philosophische sozialkritische Themen Bataile Monument documenta 11, 2002, http://artnews.org/marcussteinweg/?t=4003
John Bock Wilde Performances und Installationen, Videoarbeiten, Erfahrungsräume und Geschichten werden durchlebt Fischgrätenmelkstand Berlinhttp://www.youtube.com/watch?v=Wz2KYD-IJqE
Rineke Dijkstra Fotografien und Videoarbeiten, Jugendliche als Persönlichkeiten, Jugendkultuern, Kunst =Leben Verbindungen, Erfahrungsräume The Krazy House 2013http://www.youtube.com/watch?v=EoRSRCbBiIQ
Haegue Yang Rauminstallationen z.T. mit Industriematerialien wie Jalousien, Lampen, Spiel mit Raumerfahrungen, displacements Der Öffentlichkeit_…http://www.hausderkunst.de/agenda/detail/haegue-yang-der-oeffentlichkeit-von-den-freunden-haus-der-kunst/?no_cache=1
Bruce Nauman vielschichtige Installationen, Performances, Videoarbeiten, z.T. gesellschaftlich brisanten Themen (Sexualität, Gewalt, Überwachungsgesellschaft) a perfect balance http://www.medienkunstnetz.de/werke/perfect-balance/Anthro Socio 1993http://www.youtube.com/watch?v=Ct0Q5dVV_74
Sadaane Afif Fazinierende Objekte/Installationen z.T. mit Klangelemanten, Lichtgestaltung Black chords plays lyrics (Gitarreninstallation) http://www.youtube.com/watch?v=E0YsD0rlZrc
Charlotte Salomon Jüdische Künstlerin (1917-1943) Eigene Lebensgeschichte und Holocaust in einer Reihe von Aquarellen mit Texten erzählt Leben? Oder Theater? Gouachen auf Papier
Raymond Pettibon oft in Verbindung mit der Punk Bewegung genannt; mitreißende Zeichnungen, graphic novels u. Text auf Wände übertragen http://www.raypettibon.com/main.html
James Turrel Landart, eindrucksvolle Lichtinstallationen, minimal art z.B. Installation in der Hamburger Kunsthalle mit Neon Röhren

Dadaismus nach dem ersten weltkrieg und seine Auswirkungen auf die Fluxusbewegung in den 1960er Jahren; die Einflüsse von Joseph Beuys. und seinem „erweiterten Kunstbegriff“auf unsere Kunstvorstellungen in der Gegenwart.

Marcel Duchamp, Erfinder für das Konzept des Readymades. Hier ein Interview mit Marcel Duchamp von 1968

 Joseph Beuys Performance zum Filz TV, 1970. Ein Dokumentarfilm über Beuys: Jeder Mensch ist ein Künstler.

Joseph Beuys und seine Klasse

„Das Lehrer-Schüler-Verhältnis ist ein oszillierendes. Derjenige, der spricht, ist in jedem Fall der Lehrer und derjenige, der zuhört, ist der Schüler.“ Beobachtungen, Gespräche, Fragen. Joseph Beuys war von 1961 bis 1972 Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Diese Dokumentation stammt aus dem Jahr 1971.
Zur Lehrtätigkeit von Beuys ist das Mammutwerk seines Meisterschülers Johannes Stüttgen „Der ganze Riemen“ sehr zu empfehlen. In einem Interview dazu sagte Stüttgen: „Joseph Beuys war nicht Künstler und außerdem noch Lehrer. Er war als Lehrer Künstler. Dies zu vermitteln, ist die Intention meines Buches. Seine Lehrtätigkeit war die Demonstration der Entzündung von Kunst in jedem, der es mit Beuys als Lehrer zu tun hatte — durch Aktionen, permanente Gespräche, durch das Aufbrechen etablierter Systemstrukturen. Und mit dem Ziel, die Akademie, ja das gesamte Schul- und Hochschulwesen aus der Staatsumklammerung zu befreien. Für dieses Ziel hat Beuys alles auf eine Karte gesetzt. Die Bedingungslosigkeit seines Vorgehens führte zu einer Energieform, die im Ganzen nur als Kunstwerk begreifbar ist.“

Ein Video über ein Wandbild, vom Famefestival 2012 in Italien das in Tontrennung projeziert wird und dann durch Entfernen der oberen Farbschicht entsteht

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